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2. Semester = 2. Projektarbeit

Nach der Semesterarbeit ist vor der Semesterarbeit. Auch im zweiten Semester entsteht eine Projektarbeit.

Kaum haben wir die Benotung für unsere erste Semesterarbeit erhalten, steht schon die nächste Aufgabe an. Im neuen Semester erarbeitet jede und jeder (Ja, wir haben auch Männer dabei. Hallo ihr zwei! Schön, dass ihr unseren "Mädelshaufen" aufwirbelt.) von uns als Abschlussprojekt ein Raumkonzept. Dieses wird Ende des Semesters benotet und entscheidet, ob wir das letzte Semester in Angriff nehmen dürfen.

 

Die Aufgabenstellung

Für einen Raum unserer Wahl erstellen wir ein Raumkonzept und spielen den gesamten Planungs- und Gestaltungsprozess einmal durch. Dies bedeutet im Detail:

  • Raumauswahl und Formulierung der Problemstellung
  • Bestandsaufnahme
  • Raumanalyse
  • Ideenentwicklung für ein neues Grundkonzept
  • Recherche von Materialien, Farbe, Möbeln, etc.
  • Visualisierung als Konzeptcollage
  • Raumkonzept mit Lichtkonzept

Raumauswahl

Ich musste nicht lange überlegen welchen Raum ich umgestalten möchte. Schon vor einiger Zeit (uups, ich glaube wir sprechen schon von Jahren...) versprach ich meiner Schwester mich um ihr Wohnzimmer zu kümmern. Tataaaa, jetzt ist es endlich soweit! Wie der Raum aussieht und welche Probleme vorhanden sind, zeige ich euch zu einem späteren Zeitpunkt. Auf geht's zum nächsten Punkt, der Bestandsaufnahme.

 

Bestandsaufnahme

Wo sind die Steckdosen, aus welchem Material sind die Fenster, wie lassen sich Vorhänge befestigen? Um mit einem Raum arbeiten zu können ist es essentiell diesen ganz genau zu kennen. Was wir nicht aus dem Grundriss lesen können, müssen wir selber herausfinden. Wenn keine Pläne vorhanden sind, zeichnet man als erstes einen Grundriss. Hilfreich sind ebenfalls Wandabwicklungen wie diese hier.

Raumanalyse

Nun kommen unsere weiteren Sinne mit ins Spiel. Wie ist die Akustik und Klima im Raum? Zieht es? Ist es feucht? Riecht es? Generell geht es in diesem Schritt darum nicht nur das auf den ersten Blick Sichtbare festzuhalten, sondern mehr auf den Raum einzugehen. Zudem machen wir uns Gedanken über die Funktion des Raumes, klären wie oft dieses Zimmer durch wen und wie benutzt wird und so weiter. 

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