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Die Planung einer Bildergalerie

Der Flur ist der perfekte Ort für eine Gallery Wall mit persönlichen Fotos, Bildern und Illustrationen. 

Das Ziel dieses Projektes war, eine Bildergalerie zu gestalten und vorzubereiten, die mit persönlichen Bildern der Familie ergänzt werden kann. Und wer bereits gemerkt hat, dass einige Rahmen leer sind: Das ist der Grund.

Meine konkreten Aufgaben: Bildergalerie planen, Bilder bestellen, Rahmen kaufen, Umsetzung vorbereiten und das finale Styling.

Bilderwand planen in fünf Schritten

Da ich sicher gehen wollte, dass alle Bilder die ich für den Kunden bestelle auch wirklich zusammen passen und ich vom Zeitmangel während der Umsetzung geahnt hatte (ich war froh, dass ich bezüglich der Bilderwand nicht auch noch Entscheidungen vor Ort treffen musste *smile), nahm ich mir für die detaillierte Planung und Visualisierung der Bildergalerie genügend Zeit. Für mich war es definitiv der richtige Weg die gesamte Bildergalerie 1:1 in SketchUp zu visualisieren!

1. Die Wahl der Rahmen 

Die Bilderwand soll zum restlichen Stil der Wohnung passen, darum entschied ich mich für Rahmen in drei verschiedenen Farben (Schwarz, Weiss und helles Holz). Damit ich dann nachher bei der Visualisierung zügiger vorankam, recherchierte ich vorab welche Rahmen in welcher Art und in welchen Massen verfügbar sind (daran soll es ja nicht scheitern...). 

Um die Wand spannender zu gestalten, integrierte ich Rahmen mit verschiedener Tiefe und als zusätzlichen Hingucker einen Objektpräsenter. Alle Bilderrahmen sind von IKEA.  

2. Farbkonzept

Da ich im Flur auch eine DIY-Tapetenwand platzierte, hielt ich mich bei der Farbgebung der Bilder für die Bilderwand (diese befindet sich links von der weissen Tür) ebenfalls an die Farben Grün und Blau. Ergänzt werden diese beiden Farben mit Schwarz und Weiss. 


3. Thema 

Da die Bildergalerie nicht nur aus privaten Fotos sondern auch aus Bildern und Illustrationen besteht, hielt ich mich bei der Auswahl der zu bestellenden Poster an das Thema der restlichen Wohnung ("Bali meets Ibiza"). Alle Bilder sind von Junique.

Motive die ich bei der Such im Kopf hatte:

- Strand

- Wasser

- relaxen

- Palmen


4. Das Arrangement 

Es gibt unzählige Arten Bilder aufzuhängen wie beispielsweise die Einzelhängung, Kantenhängung, Petersburger Hängung, etc. Mehr Wissenswertes darüber findet ihr zum Beispiel hier. Welche Variante es schlussendlich wird, hängt vom persönlichen Geschmack jedes Einzelnen ab. Viel Inspiration zu diesem Thema gibt es auch auf Pinterest

Für mein Projekt habe ich eine Kantenhängung gewählt. In der Mitte wollte ich ein grosses Bild als "Eyecatcher" und von dort aus weitere, kleinere Rahmen platzieren. Die Idee dahinter: Die Bilderwand kann bei Bedarf noch wachsen. 

5. Visualisierung (in SketchUp)

Da ich mein Design für die gesamte Wohnung bereits in SketchUp visualisierte, war es für mich nur ein logischer Schritt die Bilderwand auch damit zu planen. So konnte ich ganz einfach verschiedene Rahmen in Kombination mit verschiedenen Bildern ausprobieren und wusste am Ende genau welche Rahmen ich zu kaufen und welche Poster in welcher Grösse ich zu bestellen hatte. 


Alternativ kannst du auch die Wand und die Rahmen aus Papier ausschneiden und arrangieren. Dafür eignet sich am Besten der Massstab 1:10, das heisst 1 cm Papier entspricht 10 cm in der Realität. Beispiel: Ein Rahmen in der Grösse 30x40 cm ist bei dieser Visualisierung 3x4 cm gross. 

How to Video 

Im folgenden Video zeige ich euch, wie ich mit SketchUp eine Bildergalerie wie diese hier plane. 

(Version SketchUp Pro 2018, Grundkenntnisse in SketchUp sollten vorhanden sein.)

Hängung vorbereiten

Um beim Aufhängen der Bilder effizient zu sein, habe ich die verschiedenen Rahmengrössen vorab auf Papier ausgeschnitten und mit Malerkrepp an der Wand fixiert. Auf YouTube findet ihr diverse praktischen Anleitungen wie das geht. 

Bei der Ausrichtung des grossen Bildes haben ich mich am Mittelpunkt zwischen dem Ende der Wand (links) und dem Türrahmen (rechts) orientiert und von dort nach aussen hin gearbeitet. 

Das Endergebnis

Ein bisschen Deko auf dem darunter an die Wand montierten IVAR-Schrank (der als Schuhschrank dient und übrigens ein weiteres DIY ist) und fertig ist die Bilderwand. Ich bin mit dem Endergebnis super zufrieden und überlege schon wo ich in meiner Wohnung eine Gallery Wall platzieren könnte...

 

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